Klaviertrio Würzburg
Werke des in Plauen aufgewachsenen Komponisten Thomas Stöß

Am Samstag, dem 11. Februar, um 15.00 Uhr findet im Weißen Saal des Schlosses Leubnitz unser nächstes Konzert statt.
Das „Klaviertrio Würzburg“ bringt Musik u.a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert sowie Thomas Stöß, eines in Plauen aufgewachsenen Komponisten, zu Gehör.
Die Schwestern Katharina (Violine) und Karla-Maria (Klavier) Cording sowie der Cellist Peer-Christoph Pulc treten seit 2001 gemeinsam auf und haben stetig ihre Fähigkeiten erweitert und verfeinert, so dass dieses Trio derzeit zu den arriviertesten seiner Art zählt.  ...mehr: www.trio-wuerzburg.de
Der Verein Freunde des Leubnitzer Schlosses lädt herzlich zu diesem Valentinstags-Event ein.

Eintritt: Erwachsene 12,00 € - Kinder, Schüler, Studenten 8,00 €
Karten: Telefon: +49 37431 86029, email: service[at]schloss-leubnitz.de

Bilder vom Konzert am 11. Februar 2017 im Weißen Saal

Konzert
©Jochen Pohlink

Konzert
©Jochen Pohlink

Klaviertrio Würzburg - Programm 11. Februar 2017 • 15.00 Uhr

Katharina Cording - Violine
Peer-Christoph Pulc - Violoncello
Karla-Maria Cording – Klavier

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Klaviertrio B-Dur KV 502
Allegro – Larghetto - Allegretto

Thomas Stöß (* 1969)
Suite für Klaviertrio
Prolog (Adagio)
Tango (Allegro)
Walzer (Allegro brillante/ Valse melancolique)
Burleske (Allegro vivace)
Epilog (Adagio)


Pause


Franz Schubert (1797-1828)
Adagio Es Dur D 987 „Notturno“

Niels Wilhelm Gade (1817-1890)
Klaviertrio F-Dur op. 42
Allegro animato - Allegro molto vivace – Andantino - Finale: Allegro con fuoco

Der Komponist Niels Gade wurde am 22. Februar 1817 geboren - zu seinem
200. Geburtstag wollten wir daher sein schönes Klaviertrio gerne mit ins
Programm nehmen.

Thomas Stöß, Suite für Klaviertrio

Die Partitur zu meiner Suite entstand größtenteils in den Jahren 2012/13, Skizzen reichen jedoch zurück bis in meine frühe Studienzeit Anfang der 90er Jahre.
Ursprünglich inspiriert durch Ettore Scolas Film „Le Bal“, den ich im Alter von 15 Jahren im Kino gesehen hatte und der mich nachhaltig beschäftigte, konzipierte ich als Student eine Suite, spielte und analysierte Musik von Kurt Weill, interessierte mich für Jazz und Salonmusik. Einige Zeit später ließ mein Interesse an diesem Projekt jedoch nach, und ich verwarf das entstandene Material.
Angeregt durch eine Anfrage begann ich 20 Jahre später, die verworfenen Skizzen neu zu sichten. Überraschend für mich selbst hatte ich plötzlich das Bedürfnis, einen zweiten Versuch zu starten. Ein spannender Arbeitsprozess begann, erkannte ich doch noch vor Zeiten mir verschlossene Möglichkeiten der Ausarbeitung. So entstand ein Werk mit ganz unterschiedlichen stilistischen Einflüssen, die ich versuchte, in meine eigene Klangsprache zu übersetzen.
In Ettore Scolas Film „Le Bal“ wird Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts ohne ein gesprochenes Wort, nur durch Musik und Bewegung, erzählt. Die erste und die letzte Szene spielen in der Gegenwart, dazwischen liegen Tanzszenen der Vergangenheit. Beständig aber bleibt der gleiche Raum, ein altes Ballhaus…
Ausgehend von diesem Sujet, erklärt sich auch der dramaturgische Aufbau meiner Suite:
3 szenisch angelegte Tänze (Vergangenheit), eingerahmt von einem Prolog und einem Epilog (Reflexion/ Gegenwart).
Es war nicht meine Absicht, den Film musikalisch zu adaptieren, vielmehr interessierten mich die atmosphärischen Möglichkeiten, die ich versuchte, in meine Komposition einfließen zu lassen.
Thomas Stöß

Plakat Klaviertrio

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Dienstag und Mittwoch 9 – 16 Uhr
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